
Vorweg musst deutlich sein: In 99% aller Fälle korreliert rasches Abnehmen mit einer ebenso raschen Zunahme kurze Zeit später.
Ein rasches Abnehmen kommt nur dann infrage, wenn sich dies z.B. aus Krankheitsgründen (Appetitlosigkeit bei Grippe) so ergibt oder schwerwiegende gesundheitliche Gründe dahinter stehen (Diät im Krankenhaus).
Man sollte bedenken, dass es schon allein aus optischen Gründen unvernünftig ist, extrem rasch an Gewicht zu verlieren: Das zuvor gedehnte Gewebe braucht Zeit, um sich anzupassen, ansonsten entstehen sogenannte Hautschürzen. Dies kann dazu führen, dass die Bauchdecke absolut ‘schlabbrig’ wird. Im Rahmen einer Nulldiät kann auch ein Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen entstehen, man fühlt sich verständlicherweise völlig ausgelaugt, matt und kann kaum Sport treiben.
Wesentlich gesünder wäre eine dauerhafte Ernährungsumstellung, zusammen mit mehr Bewegung (Sport). Man muss lernen, sich gesünder zu ernähren. Dazu gehört ein Verzicht auf übermäßig viel Fleisch, Fett, Süßigkeiten, Alkohol und gesättigte Fettsäuren. Gerade ungesunde Zwischenmahlzeiten wie ein Schokoriegel oder eine Portion Chips bremsen die körpereigene Fettverbrennung massiv aus. Die Ernährung sollte hauptsächlich aus magerem Fleisch, Fisch, Gemüse und viel Obst bestehen. Durch den Sport baut man Muskelmasse auf, welche wiederum mehr Energie umsetzen kann und beim weiteren Abnehmen hilft. Daher ist es völlig normal, am Anfang wenig bis gar nicht abzunehmen, wenn man vermehrt Sport treibt. Der Sport verbessert zudem die Stützfunktion des durch die Abnahme strapazierten Gewebes.
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